|
Stellungnahme eines Bürgers (Name der BmU bekannt)
Pro Straßenreinigung:
Die Straßenreinigung einzustellen, halte ich für keine gute Idee. Die Erkrather
Hausbesitzerszene vergreist zusehends. Mir fällt es mit 62 Jahren schon schwer,
die 50 m Gehsteig um mein Reiheneckhaus herum im Winter schneefrei und im Herbst
laubfrei zu halten. Außerdem, wer fegt, wenn ich in Spanien im
Langzeit-Winterurlaub bin? Auch würde der achtlos weggeworfene Müll noch ärger
zunehmen in jenen Ecken, wo kein Anlieger zuständig ist. Stattdessen schlage ich
vor zu prüfen, ob nicht der teure externe Straßendienst wieder durch einen
städtischen Dienst z.B. mit tw. Hartz IV Empfängern ersetzt werden kann.
Außerdem sollten Sie jedem Bürger die Wahl anbieten, entweder selber zu fegen
oder sich durch eine Straßenreinigungsabgabe davon freizukaufen. Wir Alten
verfügen nicht mehr über die Muckis, aber über die Kohle! Im Vergleich zu
Spanien sind die Erkrather Grundbesitzerabgaben sehr moderat. Durch die letztes
Jahr abrupt gestiegenen Abwasserpreise (wegen Umstellung der Abrechnung auf
versiegelte Flächen) sind wir sprunghafte Gebührenerhöhungen in Erkrath ja
mittlerweile gewohnt.
|